Kinderautositz: ein Trauma

Wir haben jetzt endlich einen Stand erreicht, wo alle Kinder entweder ohne Kinderautositz oder nur noch mit Kindersitzschale im Auto sitzen müssen. Nun hat es ein Ende mit den schweren Sitzen, die so groß und unhandlich waren, wenn wir sie von einem Auto in das andere umgepackt haben. Es war immer schon die halbe Miete, wenn es sich beim Umpacken um einen Viertürer handelte. Einen Kindersitz in einen Zweisitzer einzuladen konnten nur Menschen ohne Rückenprobleme erledigen.
Beim MaxiCosi (den wir nie hatten) fängt das Geschleppe ja schon an. Das Kind sitzt zwar sehr geschützt in diesem Kindersitz, aber man trägt schon ordentliches Gewicht mit sich herum. Beim Einkaufen gab es zu unserer Zeit noch keine BabyEinkaufswagen. Also stand der Kindersitz mit Baby im Einkaufswagen, was den Einkauf dann doch sehr schlank hielt. Rechts und links und vorne und hinten waren die Lebensmittel um das Kind drappiert. Einen Einkaufswagen-Auffuhrunfall hätte ich damit nicht machen dürfen 🙂
Die folgenden Kindersitze waren jedoch dann die wirklich unhandlichen, weil sie schmerzhaft mit dem Sicherheitsgurt befestigt wurden. Dieser mußte hinten durch eine scharfkantige Plastikkonstruktion geführt werden, die entweder Haut abgeschürft, Fingernägel abgebrochen oder Ringe verkratzt hat. Enmal installiert war der Sitz klasse, aber wehe dem Umbau.
Nun haben wir den Keller voller Kinderautositze, denn obwohl die Kindersitze sehr teuer sind, mag sie keiner gebraucht übernehmen. Aber um sie auf den Sperrmüll zu stellen, sind sie mir auch zu schade. Dafür hängen doch zuviele schmerzliche Erlebnisse daran 🙂

Aber ich bin sehr froh, dass ich die Kinderautositze jetzt nur noch im Keller ansehen muss, und mir im Auto nur noch die nicht angeschnallten Kindersitzschalen um die Ohren fliegen….

2 Gedanken zu „Kinderautositz: ein Trauma

  1. Ja, das ist wirklich ein Meilenstein !

    Wir hatten irgendwann ein Auto mit integrierten Kindersitzen – die waren damals eher zufällig dabei – und nutzten die Sitzerhöhungen nur noch bei Fahrten mit anderen Eltern oder dem Zweitwagen. Das war eine große Erleichterung !

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