EinfachFasten Tag1: entrümpeln

Mein Konzept für die nächsten 40 Tage Fasten entwickelt sich langsam.
40 Tage lang möchte ich unser Leben vereinfachen, in dem ich es von unnötigem Ballast befreie.

Beginnen werde ich mit dem Entrümpeln und habe dazu zuerst einmal die Familie ebenfalls aktiviert.
Was nützt sonst mein Entrümpeln, wenn auf der anderen Seite immer wieder neue Dinge ins Haus gebracht werden?

Die Reihenfolge ist:
Schreibtisch
Küchenschrank
Kleiderschrank

Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, so vorzugehen:
1. Den Entümpelungsort vollständig leer räumen; also alles runter vom Schreibtisch und auf dem Boden stapeln.

2. Den Entrümpelungsort überschaubar klein halten und sich nicht zuviel auf einmal vornehmen; lieber erstmal nur den halben Schreibtisch aufräumen, statt gleich das ganze Arbeitszimmer in Angriff zu nehmen. So gibt es viel schneller Erfolgserlebnisse.

3. Es entsteht also erst einmal mehr Chaos als vorher, aber das darf Euch nicht verwirren.

4. Dann Ding für Ding vom Boden in die Hand nehmen und fragen:
„Würde ich das Ding ersetzen, wenn es mir geklaut würde?“
„Habe ich das Ding im letzten Jahr min. einmal in der Hand gehabt?“
Wenn Ihr beide Fragen mit NEIN beantwortet, dann wegschmeißen.

5. Wenn die Frage: „Brauche ich das Ding noch oder gibt es Aufbewahrungsvorschriften?“ mit JA beantwortet wird, dann das Ding auf den AUFHEBEHaufen legen.

6. Zu Beginn ist es sehr hilfreich, weil als emotionale Ausweiche gedacht, einen zusätzlichen dritten Sortierhaufen mit dem Namen „Weiß ich nicht, brauch ich vielleicht noch“ zu bilden. Diese Ablage solltet Ihr dann eine Woche nach der eigentlichen Entrümpelungsaktion erneut sichten und dann erst endgültig entrümpelt.

Ich habe heute mit den Ablagekästen auf meinem Schreibtisch begonnen und habe endlich die lang vermißten Fotos gefunden und einen ganz süßen Geburtstagsbrief.
Alles landete auf dem Stapel AUFHEBEN.:-)

Und Ihr so?

16 Gedanken zu „EinfachFasten Tag1: entrümpeln

  1. Du hast Recht was Du bezüglich der Flohmärkte schreibst. Ich muss sagen, dass mich das große Krabbeln und Kratzen packt wenn ich manche Plüschstaubfänger sehe. Eine liebe Freundin von mir kam neulich mit einem wirklich riesigen Winnie Pooh Bären an. Ein Relikt aus ihrer eigenen Kindheit und war ganz stolz, uns diesen zu schenken. Mal abgesehen davon dass ich den Winnie Pooh Hype generell nicht leiden mag, ist das halbe Babyzimmer voll mit diesem Bären. *Kratz und Juck* 😉
    Gruß Anja

  2. Solange das Kind noch Baby war, fand ich es auch noch einfach. Aber irgendwann sind die groß und ziehen selbst auf Flohmärkten los (und da bekommt man das Zeug ja hinterhergeworfen). Für Stofftiere suche ich wirklich noch nach einer zufriedenstellenden Lösung oder wünsche mir bis dahin Geduld 🙂

  3. Bezüglich der Stofftiere muss ich sagen, bin ich super pingelich. Natürlich hatte ich als Kind auch welche und mein Lieblingshade hat schon kein Fellchen mehr vom vielen kuscheln und drücken.
    Aber es gibt da so viele, die ich wirklich gar nicht in Ordnung finde und ich gebe zu das ich für unser Baby ganz extrem selektiere, was das anbelangt.

  4. 2 Bananenkartons Bücher zum Weggeben.

    Heute dran: Mein Schreibtisch.

    Leider waren wir was völlig anderes die letzten Tagen am Leerräumen… (Brechen und Durchfall), da gab es zuerst Berge voll unerwartete Bettwäsche…

    Aber das bringt eine weitere Entrümpelung mit sich: STOFFTIERE.

    1. @Andrea: Stofftiere habe ich schon versucht, bin aber auf erbittersten Protest gestoßen. Ich dachte, die Kinder spielten überhaupt nicht mehr damit, aber weit gefehlt: meine vier Diskutanten habe mich totargumentiert, warum wir jedes einzelne Tier behalten müssen….:-)

  5. @Ramona10: Das 2-Euro-sparen habe ich auch mal gemacht. Allerdings war das nicht für fasten sondern als „Urlaubskasse“. Hinterher hatte ich in der Dose 254 Euro!!!

  6. Hallo und guten Morgen !

    Ich habe gestern mit dem Entschleunigen angefangen. Oma und Opa waren bei uns und sind mit dem Baby zwei Stunden spazieren gewesen. In der Zeit konnte ich in aller Ruhe mal so richtig langsam den Großeinkauf für die Woche erledigen.
    Sonst ist es dann so, das wir entweder zu Fuß losziehen und dann nicht alles kaufen können, wegen der minimalen Ladekapazität oder ich bin gehetzt weil die nächste Mahlzeit ansteht, die Windelchen voll sind oder die Baby-Maus quengelt.
    Ach, das war für mich gestern entspannend und zugleich habe ich noch einige Schnäppchen gemacht.
    Ganz liebe Grüße
    Anja

    1. @Evelyn14: Kleine Schritte sind mir beim Aufräumen auch lieber, ich mag die schnellen Erfolgserlebnisse 🙂 Die 2 EURO Sparerei kann ich wirklich nur empfehlen, da kommt ganz schnell eine schöne Summe zusammen und außerdem wird das Portemonnaie geschont, weil die Geldstücke ja so schwer sind.

  7. Ich hab mit dem Sparen angefangen. Enrümpeln kommt, wenn ich wieder daheim bin. Gestern bin ich in München gewesen und habe alle 2 Euro Stücke, die als Wechselgeld kamen, sofort in eine andere Tasche verschwinden lassen. Bilanz: 14 Euro am Ende des Tages 🙂

  8. Das Leerräumen kann ich nur unterstreichen. So kann man beim Draufräumen wieder von null anfangen. Außerdem kann ich euch nur raten erstmal nur kleine Bereiche zu entrümpeln um es besser überblicken zu können und um den AUFHEBENHaufen und den WEGWERFEHaufen besser wegsortieren zu können

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