Brauchen Mütter mehr Zeit für sich?

Im hektischen Alltag des Mutterdaseins steht meist immer das Kind an erster Stelle. Dabei brauchen auch Mütter einmal eine Auszeit, um mal wieder den Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen. Mit ein paar Anregungen könnte es leichter fallen, Kind und Entspannung in Einklang zu bringen. Schließlich ist erhöhter Stress laut aktuellen Studien ein Risikofaktor für die eigene Gesundheit.

Alte Gepflogenheiten nicht aufgeben

Wer sich bewusst die Zeit nimmt, die er für die Ausübung der Hobbys braucht, der ist auch bei den unliebsamen Aufgaben im Haushalt besser gelaunt. Wenn Sie es beispielsweise lieben, das Haus zu jeder Jahreszeit neu zu dekorieren, dann stöbern Sie doch einmal wieder bewusst und mit Zeit durch die Geschäfte. Sollten Sie das Kind wirklich nicht zu Hause lassen können oder wollen, dann bietet sich auch das Internet als Inspiration an. Hier findet man schließlich mittlerweile auch viele Dekorationen, die dann bequem nach Hause bestellt werden können. Auch für das Basteln, Lesen, Malen, Backen oder Handwerken sollten Sie sich regelmäßig Zeit nehmen. Finden Sie dafür einen festen Zeitraum in Ihrem Terminkalender.

Entspannung in den Alltag einbinden

Mütter können auch die Zeit mit ihren Kindern für Entspannung nutzen. Eine Fantasiereise zum Beispiel kann für beide Seiten ein bereicherndes Erlebnis sein. Mindestens 30 Minuten am Tag sollten nur Ihnen gehören. Wenn das Kind schläft, sollte man also nicht alles in Windeseile nachholen, was zuvor nicht geschafft wurde. Bringen Sie Abwechslung in Ihre Freizeit, denn wer jeden Abend vor dem Fernseher verbringt, trägt nicht aktiv zum Stressabbau bei. Ein entspannendes Bad oder eine kreative Tätigkeit bringen Sie hingegen schnell zur Ruhe. Diese gesunde Distanz zu Kindern und Alltag sorgt dafür, dass die eigenen Bedürfnisse nicht ganz aus dem Blick geraten.

Die Ansprüche herunterschrauben

Gerade junge Mütter wollen nur das Beste für das Kind und versuchen, eine perfekte Mutter zu sein. Aber wenn die Mutter ständig in Hektik ist und nie zur Ruhe kommt, hat auch das Kind nichts davon. Die Anforderungen an sich selbst etwas herunter zu setzen und Ruhe zu bewahren, wenn einmal etwas schiefgeht, ist viel gesünder. Aufgaben können dabei auch einmal an andere abgegeben werden. Dann fällt es vielleicht leichter, sich zu entspannen und die eigene Freizeit wirklich zu genießen.

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