Überall erreichbar: Handys für Kinder

Man mag es kaum glauben, wenn man hört, dass bereits 44 Prozent aller Kinder zwischen 6 und 12 Jahren in Besitz eines Handys sind. Allerdings genießen die Eltern dadurch viele Vorteile: Sie können ihren Nachwuchs jederzeit erreichen, zugleich kann sich dieser telefonisch melden, wenn sich der Bus mal wieder verspätet oder ein dringender Notfall vorliegt.

Dennoch gibt es natürlich auch die Ängste der Eltern vor fragwürdige Inhalten aus dem Internet und hohen Rechnungen. Um Ihre Kinder davor zu schützen, können jedoch die Verträge von BASE je nach Kind individuell gestaltet und an die Bedürfnisse der Kleinen angepasst werden. Anschließend können Eltern das Handy so präparieren, dass die besagten Schwachstellen beseitigt werden. Wie das funktioniert, zeigen wir Ihnen hier.

Auf der sicheren Seite: 5 Tipps für besorgte Eltern

  • Tipp 1: Viele Verträge für Kinder können mit einer zusätzlichen Ortung kombiniert werden. Dadurch können besorgte Eltern über die Seite des Providers den aktuellen Aufenthaltsort ihrer Kinder ausfindig machen, wenn diese beispielsweise länger als vereinbart unterwegs sind oder spurlos verschwinden. Für die Ortung müssen die Eltern lediglich die Telefonnummer und ein Passwort eingeben.
  • Tipp 2: Auch wenn die Verträge von BASE für Ihre Kinder keine Internetflatrate enthalten müssen, können sich moderne Handys (insbesondere Smartphones) dennoch ins Netz einwählen, wenn man die richtigen Menüpunkte anklickt. Um zu verhindern, dass Ihr Nachwuchs absichtlich oder unabsichtlich durchs World Wide Web surft, können die Zugangsdaten aus den Interneteinstellungen des Geräts einfach gelöscht werden.
  • Tipp 3: Dennoch besteht die Gefahr, dass Ihre Kinder so viel telefonieren oder Sms verschicken, dass die Rechnung unnötig in die Höhe getrieben wird. Um das zu vermeiden, kann das Handy entweder so präpariert werden, dass nur festgelegte Nummern (wie die der Eltern) angerufen werden können und keine anderen; oder aber man beteiligt den Nachwuchs an den Kosten, damit er ein besseres Gespür für sein Mobiltelefon bekommt.
  • Tipp 4: Um Abofallen teurer Klingelton- und Musik-Portale zu vermeiden, kann die Telefonnummer des Kinderhandys bei den Anbietern gesperrt werden. Allerdings erst, nachdem diese bereits auf der Handyrechnung aufgetaucht ist. In dem Fall können die Eltern auf den Internetseiten surfen und die betreffenden Telefonnummern sperren lassen. Diesen Service bieten mittlerweile viele Anbieter im Netz an.
  • Tipp 5: Zu guter Letzt ist es wichtig, dass Sie Ihrem Kind erklären, wofür das Handy gekauft wurde und welchen Zweck es erfüllen soll. Je besser der Nachwuchs die Notwendigkeit des Telefons erkennt, umso besser wird er am Ende auch damit umgehen und es nur im Notfall einsetzen. Genauso sollten auch handyfreie Zeiten eingeführt werden, so dass das Kind nicht den ganzen Tag auf dem Handy tippt, sondern es abends auch einmal rechtzeitig ausmacht und ungestört und früh schlafen geht.

3 Gedanken zu „Überall erreichbar: Handys für Kinder

  1. Die Weltgesundheitsorganisation WHO / IARC hat im Mai 2011 die Strahlung von Handy und Smartphone als „potenziell krebserregend für den Menschen“ eingestuft.

    Daher sollte man auch über das Gesundheitsrisiko von Handystrahlung und wie man dieses reduzieren kann, reden. Der kindliche Kopf nimmt mehr Strahlung auf der von Erwachsenen.

    Mit einfachen Maßnahmen wie der Benutzung eines Headset oder des Lautsprechers beim Telefonieren verringernt sich die Strahlung am Kopf enorm.

    Bundesamt für Strahlenschutz:

    „Ganz besonders wichtig ist die Minimierung der Strahlenbelastung für Kinder, da diese sich noch in der Entwicklung befinden und deshalb gesundheitlich empfindlicher reagieren könnten. Das BfS empfiehlt daher, Handytelefonate bei Kindern so weit wie möglich einzuschränken.“

    Empfehlungen des Bundesamtes für Strahlenschutz zum Telefonieren mit dem Handy

    http://www.bfs.de/de/elektro/hff/empfehlungen_handy.html

    http://www.kinder-und-handys.de

  2. Netter Beitrag, aber warum nicht neutral? Warum das schlechteste Netz vorschlagen? Warum spezielle Angebote für Kinder von anderen Mobilfunkbetreibern aussen vor lassen? Warum nicht schon bei der Handyauswahl anfangen?
    Und orten lassen ist zum einen fragwürdig zum anderen kostenpflichtig – ist normalerweise ein sog. Mehrwertdienst, der entsprechend auch kostet.

    Schönes und gutes Thema (v.a. auch wichtig) aber der Beitrag ist einfach schlecht und unvollständig. Schade.

  3. Ich finde es auch nicht schlecht. Die Kinder sind erreichbar und mit dem passenden Vertrag und den richtigen Einstellungen kann man das Handy „Kindersicher“ machen. So können sie Oma, Opa, Mama und Co. anrufen und im Notfall erreichen, aber keine 1000de vertelefonieren oder komische Inhalte anrufen oder laden.

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