Käsekuchen ohne Kohlenhydrate

by Frau Sevenjobs on 2. Juni 2011

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Seit wir uns low carb, also kohlenhydratearm ernähren verarbeiten wir kein Mehl, Zucker, Reis, Nudeln, Knödel.
Auf den ersten Blick erschien mir diese Veränderung des Kochen unmöglich.
40 Jahre Ernährung nach einer Ernährungspyramide, die Kohlenhydraten liebt und Eiweißen kaum Beachtung schenkt, da braucht es einige Zeit zum Umdenken.

Besonders das Backen fehlt mir sehr, also habe ich mich auf die Suche nach Rezepten gemacht, die etwas erzeugen, dass aussieht wie Kuchen :-)

Ausprobiert haben wir den Käsekuchen und es war so lecker!!

Man nehme für den Teig:
250 g gemahlene Mandeln
2 Messlöffel Johannisbrotkernmehl
1 Ei
2 aufgelöste Tabletten Süßstoff
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
125 g Butter

Alles zu einem glatten Teig verkneten und im Kühlschrank ruhen lassen. (ist etwas klebriger als normaler Mürbeteig)

Man nehme für die Füllung:

750 gr Quark
3 aufgelöste Tabletten Süßstoff (je nach Süßegeschmack, unser Süßgeschmack hat sich durch low carb so verfeinert, dass wir nicht mehr viel Süßstoff brauchen)
3 Eigelb
3 Eiweiß
1/2 Tasse Rapsöl
(wer hat: 1 Löffel Proteinpulver mit VanilleGeschmack)

Das Eiweiß steif schlagen. Die restlichen Zutaten zu einer Quarkmasse verrühren und das Eiweiß vorsichtig unterheben.

Eine Springform mit dem Mürbeteig auslegen (Rand min. 2 cm hoch) und die Füllung eingießen. Käsekuchen bei 180 Grad ca. 60 Minuten backen.

Diesre Kuchen enthalt kaum Kohlenhydrate, dafür aber viel notwendiges Eiweiß (im Quark, Ei und Mandeln), ungesättigte Fettsäuren (Mandeln) und Phosphor, Kalzium und Eisen.
Und das alles noch dazu in einem KUCHEN.
Besser geht es einfach nicht!! :-)

Das passt zum Thema:

  1. Mandelmuffins ohne Kohlenhydrate: cupcakes low carb
  2. Zimtschnecken ohne Zucker und wenig Kohlenhydraten
  3. Flammkuchen: Rezept low carb
  4. Käsestangen low carb ohne Kohlenhydrate
  5. Apfeltarte französisch ohne Zucker

{ 8 comments… read them below or add one }

Mama Schlaflos Januar 19, 2012 um 11:57

Ich würde das Rezept gerne ausprobieren, aber wie viel sind denn “2 Messlöffel Johannisbrotkernmehl”?

momblog Januar 19, 2012 um 13:29

@MamaSchlaflos: in unserem JohannisbrotkernMehl-Glas ist ein kleiner grüner Messlöffel enthalten. Zwei Messlöffel ist ca. ein halber gehäufter Teelöffel. Das JBKM ersetzt die Speisestärke aus dem normalen Rezept oder die Gelantine. Wir benutzen mittlerweile FlüssigSüßstoff, das ist einfacher als die Auflöserei der Tabletten. Viel Erfolg!!

Mama Schlaflos Januar 20, 2012 um 13:17

Danke :-)

Ich werde mich dann wieder melden!

BobbyCephy April 10, 2012 um 21:52

mandeln und quark haben kohlenhydrate -.-

momblog April 11, 2012 um 07:24

@Bobby: ja, ganz ohne Kohlenhydrate bekommen wir den Käsekuchen nicht hin :-) Aber im Vergleich zu einem “normalen” Kuchen mit Mehl und Zucker kann sich unser Käsekuchen mit unter 5 gr Kohlenhydrte pro Stück (bei 12 Stück pro Kuchen) sehen und schmecken lassen.

NaKu April 11, 2012 um 20:57

Und die paar KH gehen dann bei regelmäßigem Sport im Rauschen unter ;-) So lässt sichs ohne Verzicht gut leben!

Conny Mai 4, 2012 um 18:28

Also mein Mann ist großer Käsekuchenfan…er hat sich den Kuchen reingezwängt, ich habe ihn dann weggeschmissen, ihn nicht runterbekommen. Denn wie ich mir jetzt erlesen habe,gehen bei 120 ° C dem Süßstoff die süßen Stoffe aus und es bleiben die bitteren. Kombiniert mit dem sauren Quark ergibt das eine echt fiese Mischung. Also ich mach seit nem halben Jahr low carb und mein Geschmack hat sich nicht dahingehend geändert, dass mein Gaumen mir sowas verzeiht..sorry, macht ihr da etwas anders?

momblog Mai 15, 2012 um 16:20

@Conny: unser erster Kuchen war genauso wie Du es beschreibst, weil wir nicht den normalen Flüssigsüßstoff genommen haben sondern Aspartam. Und dessen Süßkraft verliert sich bei 120 Grad. Und das ist schauderhaft. Man freut sich auf den Käsekuchengeschmack, die Magensäfte beginnen schon zu laufen und dann ein ungesüßter Kuchen. Seit wir Flüssigsüßstoff nehmen ist alles bestens. Die Mengen sind sehr gering, so dass wir gut damit zurecht kommen, dass wir “chemie” in unseren Kuchen schütten.

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