EMailAccount für Kinder: ab wann ist das sinnvoll?

by Frau Sevenjobs

SchülerVZ, WkW, facebook: alle diese Dienste werden häufig in den Kindersendungen wie LOGO aufgeführt mit dem Hinweis, keine privaten Daten zu hinterlassen und vorsichtig mit Infos und Bekanntschaften zu sein.
Aber wie ist es mit EMails und ihren Anhängen; EMails von unbekannten Absendern oder Emails mit Viren?

Kind hat bei uns eine eigenen Mailadresse, seit es Kindergeburtstagseinladungen verschickt, damit die Eltern dann u.A.w.g. per Mail schicken können. Was tatsächlich erst ein Einziger in all den Jahren und bei all den Kindern gemacht hat. Aber noch nie hatten wir SPAM oder Viren. Im Gegenteil: die Kinder würden sich ja über Mails mal freuen, aber die Konten sind immer leer außer den Freundesmails. Wir benutzen allerdings auch ein NichtMicrosoft- Mailprogramm. Damit bleiben wir schonmal von den Outlook-Viren verschont.

Kind benutzt auch den PC seit es die Maus bedienen kann (Auge-Hand-Koordination beginnt mit ca. 3 Jahren), übt mit mir PAINT und EXCEL (müssen nämlich gar nicht immer Spiele sein, die Spaß machen) und schreibt seine ersten Mails. Ich habe überhaupt keine Sorge, dass Kind auf etwas unbekanntes klickt, denn jede Mail von einem unbekannten Absender würde sofort laut durch´s Haus gebrüllt.

Wie handhabt Ihr das? Bin ich zu blauäugig?

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Andrea Mai 30, 2011

Unsere älteste drei Kids haben ihren eigenen EMails und ich muss gestehen: alle eingehende EMails an meine Kinder werden auch per Copy an mich geschickt.

Bei Facebook und Co. (nur das älteste Kind betreffend bis lang) gibt es der Auflage, dass ich automatisch zu „Freund“ bin bzw. die UserName und Password zur Verfügung habe. (Das ist von Dienstleister unterschiedlich handzuhaben: bei FB bin ich Freund(in), bei SvZ verfüge ich lediglich über Logindaten, da ich laut Nützungsbedingungen nicht berechtigt bin, bei SvZ einen eigene Account zu haben.)

Natürlich gibt es diese „hab acht auf das, was ihr im Netz stellt“ Gespräche, wir üben auch größtenteils Transparenz mit unseren eigenen Profile (die Kids wissen, ob, wie und wo ich einen Photo von ihnen ins Netz stelle, bzw. das geschieht wirklich nur mit ihre Genehmigung).

Ich lese nicht die EMails, die meine Kinder schreiben, aber sie dürfen und sollen wissen, dass ich dies sofort machen werde, wenn es einen Anlass dazu gibt — nämlich wenn ich mir sorgen machen musste, wegen mir merkwürdig/gefährlich klingende vorkommende hereinkommende EMails, z.B.

In der Regel aber habe ich für wahr andere Dinge online zu erledigen, als ständig meinen Kindern hinterher zu schnüffeln, sie haben bis jetzt nix gemacht, was mich dazu veranlassen würde, kritischer zu gucken und sie verstehen, dass die Massnahmen, die wir eingeführt haben ausschließlich zu ihrem Schutz da sind.

Die „Erziehung“ eigentlich muss woanders und wann anders stattfinden als über die Internetkontrollen. Und dennoch: die Gefahren im Netz sind unüberschaubar für Kinder, daher bauten wir einfache Schutzmechanismen ein und können sie dann weitesgehend freier Hand lassen. Denn auf der anderen Seite können Kinder wesentlich flotter mit diesen Medium zu recht kommen, wie wir. Und ihre Zukunft wird immer mehr hier im Netz verknüpft werden.

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