Ostergeschenke: ein zweites Weihnachten?

Wird Ostern zu einem zweiten Weihnachten?
In zweierlei Hinsicht sicherlich.
Denn erstens reicht es schon nicht mehr NUR Süßigkeiten zu verstecken, sondern immer mehr Kindern werden mit richtigen Sachgeschenken bedacht.
Und zweitens wissen die Menschen nicht mehr, was sich religiös eigentlich hinter Ostern verbirgt.
Ostern sind leider häufig nur noch Osterglocken, bunte Eier, kitschige Osterhasen und Geschenke.

Wir bleiben bei den Süßigkeiten, die selbst ältere Kinder immer noch mit Freude im Garten suchen.

3 Gedanken zu „Ostergeschenke: ein zweites Weihnachten?

  1. Ich hatte schon als Kind den Eindruck, wir wären die einzigen, die zu Ostern keine Sachgeschenke bekommen (zu Nikolaus übrigens auch nicht). Wir haben ausgiebig Ostereier gesucht und das hat gereicht. Ich fand es nicht schlimm, „nichts“ zu bekommen. War eben bei uns so. Und eigentlich habe ich auch vor das so weiter zu geben.
    Auch wenn ich nicht besonders an der Kirche hänge, finde ich es schade, dass viele Menschen nicht mehr wissen, was an welchem Feiertag eigentlich gefeiert wird und das z.B. der Karfreitag kein freudiger Feiertag ist. Als ich Kind war hat man das noch mehr gemerkt, z.B. daran, dass nur besinnliches im Fernsehen kam. Jetzt ist das ja anders.

  2. Bei uns gibt es kleine Sachgeschenke (etwa ein Buch und etwas selbstgemachtes) anstelle der Süßigkeiten und Eier (Veganer!). Ostern feiern wir eh nicht als christliches Fest, sondern eher als Frühling begrüßen (Ostara=Frühlingsgöttin mit dem Hasen als ihren Begleiter). Dh wir werden auch nicht zur Kirche gehen, sondern einen Ausflug ins Grüne machen und die Natur geniessen und begrüßen.

  3. Hier werden auch noch begeistert die Geschenke gesucht – Süßigkeiten und pro Kind ein ganz kleines Geschenk.

    Ich schwanke aber jedes Jahr mehr zwischen Wut und schlechtem Gewissen, denn „gefühlt“ bekommen alle anderen Kinder richtig große Geschenke, nur meine nicht (was sie allerdings nicht weiter belastet). Wir sehen es aber einfach nicht ein, auch noch an Ostern dem Konsumwahn folgen zu müssen.

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