Was sollen wir Heiligabend essen?

Warum wird an Weihnachten bloß soviel gegessen?
Es wird gekocht, gebacken, gegrillt, überbacken, raclettet, fonduet und getortet.
Jeder meint es gut und will seine Lieben verwöhnen.
Mir würden die Gespräche und das Beisammensein reichen, die ewigen Verführungen lenken ab und ich fühle mich danach schlecht.
Schlecht von zuvielem Essen und von meiner eigenen Unfähigkeit, auch dem letzten Keks nicht widerstehen zu können…….

Wir selber leben an Weihnachten ganz normal und kochen KinderNörgelFreie Gerichte, um auch die Abendessen in Ruhe und Gelassenheit verbringen zu können.

Was kocht Ihr? Habt Ihr EßTraditionen, die jedes Jahr zelebriert werden? Feiert Ihr mit der ganzen Familie oder nur im kleinen Kreis?

5 Gedanken zu „Was sollen wir Heiligabend essen?

  1. Wir kochen schon festlich und aufwändiger als sonst, aber auf jeden Fall vegan. Ist nörgelfrei und auch nicht stressig, weil wir keinen Anspruch auf Perfektion haben, keine riesige Familie bewirten und keine Erwartungen im Nacken haben. Weihnachten ist also eher locker und entspannt. Auch keine übermässigen Fressgelage mit Keksen und Co.

  2. Wir haben überlegt ab jetzt als Weihnachtsessen an Heilig Abend Hamburger selber zu machen. Ist wenig arbeit, die Kinder werden es (hoffentlich) mögen und festliches Essen gibt es dann bei den Großeltern an den anderen Tagen.
    Die Idee mit dem Lachs finde ich auch toll, aber leider erst durchführbar wenn keine Schwangerschaften mehr geplant sind. Und soweit sind wir noch nicht.

  3. Bei uns zuhause gibt es seit ewigen Zeiten Raclette. Weil wir Kinder das alle mochten (da gab’s nicht vieles bei dem niemand gemeckert hat) und weil meine Mutter an Heiligabend nicht kochen wollte. Das gemeinsame Racletteessen ist das, was meine Geschwister, die nicht mehr nach Hause kommen, am meisten vermissen. Nicht wegen des Raclettes, sondern wegen des Zusammenseins.

  4. Dieses Jahr mache ich eine Wanderung mit meinen Kindern zur Kirche (mittlerweile wohnen wir etwa 17km weg von der Gemeinde…). Also, eine Wanderung ist eigentlich lange Tradition (sowie der Kirchgang), aber dieses Jahr versammeln sich einige Familien an der Gemeinde etwa 3 Stunden früher, um gemeinsam zu essen und zu plaudern.

    Und da bringe ich ganz schlicht Zwiebelkuchen mit.

    Weil genau wie Du schreibst, Frau Sevenjobs: es geht um die Menschen, mit dem Man/Frau zusammenkommt. Das Besondere ist nicht das Essen.

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